TIFF Tagged Image File Format für das Bildarchiv
Generell ist TIF das Dateiformat der Wahl, wenn es darum geht, Bilddaten ohne Qualitätsverlust zu speichern, zu archivieren, in Satzdateien zu platzieren oder zu belichten. TIF eignet sich besonders für den Druck in Zeitschriften und Büchern, da es sowohl ICC-Farbmanagement, CMYK für den Druck und Bilder ohne Hintergrund oder mit einer weichen Vignette speichern kann.
Wir sehen es schon: TIF ist ein Format für die Druckvorstufe und für Grafiker, die aufwändige Fotomontagen und Retuschen durchführen.
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Typische Aufgabe für TIF-Bilder: Speichern von Freistellern mit Pfad. |
Auch eine weiche Vignette lässt sich mit dem TIF-Format speichern. |
Fotos für das Bildarchiv als TIF speichern
Für das Foto-Archiv ist die verlustfreie Qualität des TIF-Bildes gefragt, um so mehr, als TIF auch Fotos mit 16 Bit Farbtiefe speichert. TIF ist ein standardisiertes und offenes Format, das weiter entwickelt und gepflegt wird, und so auch die notwendige Sicherheit für die Zukunft bietet.
TIF mit JPG-Komprimierung, Ebenen und Transparenz
Zu den neuen Techniken des TIF-Bildes gehören eine Komprimierung nach dem JEPG-Verfahren, Ebenen à la Photoshop und Transparenz. Es wird allerdings noch geraume Weile dauern, bis diese neuen Eigenschaften von anderen Anwendungen als Photoshop unterstützt werden.
Die neuen Optionen des TIF-Formats werden ab Photoshop 6 angezeigt, wenn in den Einstellungen Erweiterte Optionen aktiviert wurde. In älteren Versionen sind sie überhaupt nicht zu sehen, da sie zu dieser Zeit noch kein Teil des TIFF-Standards waren.
Wann sollten Fotos im TIF-Format gespeichert werden?
- Wenn ein Beschneidungspfad für Freisteller gebraucht wird,
- Fotomontagen mit Ebenen verlangt sind,
- eine besonders sichere Archivierung wichtig ist,
- Fotos für den Buch- und Zeitschriftendruck versendet werden.