Gruppen in engen Räumen fotografieren
Gruppen auf engem Raum ins Bild zu setzen, war immer schon eine Herausforderung. Ganz schwer ist es, dafür zu sorgen, dass kein Hinterkopf in den Vordergrund kommt …
Das Nebeneinander
Als nächstes die Personen »zusammentreiben«. Das hält das Bild kompakter und selbst die Belichtung wird besser. Das Bild mit der großen Lücke ist unterbelichtet, weil so viel hellgelbe Wand zu sehen ist (und dann noch in der Bildmitte, wo die Kamera den größten Wert auf die Messergebnisse der Belichtungsmessung legt) und so wenig Mensch …
Das Hintereinander
Staffelungen sind ein besonders schönes Gestaltungsmerkmal. Wir mögen es, wenn wir in einem Bild mitbekommen, was im Hintergrund los ist. Oder anders herum: Bilder werden spannender, wenn sie einen Vordergrund und einen Hintergrund haben.
Mit kleinen Brennweite wird der Hintergrund schnell viel kleiner im Vergleich zum Vordergrund und bekommt die Rolle einer Nebensächlichkeit.
Mit einer großen Brennweite rückt der Hintergrund näher und bekommt ein größeres Gewicht.
Übung
Der Unterschied in den Brennweiten muss nicht gleich so extrem sein wie in diesen Beispielen. Eine Übung, um die Wirkung von Brennweite und Raumtiefe, Vordergrund und Hintergrund in den Griff zu bekommen, ist die folgende:
Fotografieren Sie ein Motiv in derselben Abbildungsgröße zweimal: einmal mit kleiner Brennweite (nah ran) und einmal mit großer Brennweite (weiter weg). Daraus lassen sich schöne Serien erzeugen.
Das Fotografieren mit Vordergrund und Hintergrund macht Bilder spannender. Die Brennweite sagt aus, welches Gewicht wir dem Vordergrund bzw. Hintergrund zubilligen.





